Logo werk.um Architekten

werk.um informiert

Aufgrund des Interesses an unseren mobilen Schulen in Holzmodulbauweise und den vielen Fragestellungen, die sich daraus hauptsächlich für öffentliche Auftraggeber ergeben, haben wir uns vor ein paar Jahren zu einer lockeren Veranstaltungsserie entschieden:

Unter werk.um informiert erläutern wir, oftmals auch mit weiteren Fachkundigen, die Besonderheiten in der Planung, Ausführung, im Betrieb und bei der Wiederverwendung unserer Holzmodulbau-Schulen schildern – und nehmen uns nach einem Kurzvortrag Zeit für ausführlichen Antworten auf Ihre Fragen. Meist online, aber auch mal live und persönlich, zum Beispiel vor Ort an der Baustelle oder als abendliches Get-Together.

Sie haben Themenvorschläge? Senden Sie uns diese gerne an presse@werkum.de


Online-Vortrag am 29. April 2026

Einfacher vergeben, schneller errichten – Der Bau von Mensen im Holzmodulbau unter EU-Schwellenwert

Ab kommendem August haben Kinder der ersten Klasse an Grundschulen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung. Folglich kommen in den kommenden Jahren stufenweise, mit jeder neuen Einschulung, immer mehr Kinder hinzu, die ganztags betreut werden müssen. Das macht auch an Grundschulen eine Mittagsverpflegung erforderlich.

Christian Roth von werk.um stellt realisierte Mensen im Holzmodulbau vor, die unter EU-Schwellenwert errichtet werden können.




Online-Vortrag am 15. April 2026

Flächeneffizienz bei Schulen – Gemeinsam neue Lösungen finden!

Schulen stehen vor komplexen Herausforderungen:
Sanierungsstau: Alte Schulgebäude müssen modernisiert werden.
Verändernde Schülerzahlen: Steigende Schülerzahlen bei sinkenden Klassenstärken.
Neue pädagogische Konzepte: Inklusion, kleinere Klassen und flexible Raumnutzung erfordern mehr Personal und multifunktionale Räume – doch woher nehmen, wenn das Budget begrenzt ist?
Die Folge: Weniger Geld für hochwertige, spezifische Räume, aber gleichzeitig steigende Anforderungen an Qualität und Flexibilität. Wie gelingt es, diese gegensätzlichen Bedarfe unter einen Hut zu bringen?

Das Forschungsprojekt mit werk.um zeigt Wege auf – und Sie sind gefragt!
Mario Künzig und Anne Kettenburg stellen aktuelle Flächenkonzepte vor und präsentieren Chancen für effizientere, zukunftsfähige Schulräume.


Online-Vortrag am 4. März 2026

Eigentum verpflichtet? – Vorteile beim Mieten einer Schule aus Holzmodulen

Steigender Raumbedarf, knappe Budgets und Zeitdruck? Wenn Bildungsraum fehlt, muss es oft schnell gehen und zugleich wirtschaftlich und nachhaltig sein. Auch sind nicht immer personelle Kapazitäten vorhanden, einen Neubau zu planen, auszuschreiben, zu finanzieren und dauerhaft zu betreiben. Eine Alternative anstelle Bauherrschaft: Schulgebäude in modularer Holzbauweise errichten lassen und mieten.

André Welzel von mobispace® erläutert ein solches Mietmodell und erklärt dessen Chancen – speziell ausgerichtet auf die Anforderungen öffentlicher Auftraggeber. Anhand von Praxisbeispielen berichtet er, wie sich die energieeffizienten „Mietschulen“ individuell an pädagogische Anforderungen anpassen lassen.

Wie gewohnt ist in der anschließenden Fragerunde ausreichend Zeit für weitere Fragen rund um Planung, Ausstattung, Umsetzung und Finanzierung, oder auch zu mietbaren Mensen oder flexiblen Mehrzweckräumen.




Online-Vortrag am 11. Februar 2026

Gebäude aus dem Modulbaukasten – Holzbau im System

Hauptsache schnell? Aber gerne auch nachhaltig und mit individuellen Vorstellungen?

Neubauten, sei es als Interim oder als schnelle Erweiterung, aus einem individuell entwickelten Modulbaukasten heraus in Holzbauweise zu errichten, erscheint eine sinnvolle Lösung – erst recht, wenn verschiedene Gebäude in der gleichen Nutzungsart notwendig werden. Dies kann sowohl Schulen als auch Kitas oder Büro- und Wohngebäude betreffen. Optimierte Planungsprozesse und hohe Vorfertigungsgrade auf der Baustelle sorgen dann für kurze Bauzeiten und optimierte Projektabläufe.

Wann und wie sich ein eigener Modulbaukasten lohnt, erläutern wir in unserem Online-Seminar.




Online-Vortrag am 1. Oktober 2025

Punktfundamente, Bodenplatte oder Schraubfundamente? Welche Gründungsart passt zum Holzmodulbau?

Die Holzmodulbauweise bietet zahlreiche Vorteile: kurze Bauzeiten, hohe Präzision, geringe Lärmbelastung und eine hohe Flexibilität bei der Wiederverwendung. Durch den hohen Vorfertigungsgrad lassen sich Module schnell montieren und selbst auf engen Baustellen effizient einsetzen.

Eine Schlüsselrolle spielt dabei das richtige Fundament. Es sollte speziell auf die Anforderungen des Holz- und Holzmodulbaus abgestimmt sein. Im Fokus stehen Punkt- und Streifenfundamente, Bodenplatten sowie Schraubfundamente, deren Vor- und Nachteile im Hinblick auf die Besonderheiten dieser Bauweise analysiert und miteinander verglichen werden.

Christian Roth, Architekt und Bauingenieur sowie Projekt- und Bauleiter bei werk.um, stellt anhand verschiedener realisierter Beispiele die Besonderheiten der unterschiedlichen Gründungsarten vor.


Online-Vortrag am 16. Juli 2025

HOLZMODULBAU?
Ihre Fragen – unsere Antworten


Die Themen im Holzmodulbau sind so vielfältig wie das Bauen selbst. Daher war bisher jede Veranstaltung aus unserer Reihe immer einem speziellen Aspekt dieser Bauweise gewidmet – mal zum Brandschutz oder zum Vertragsrecht, mal zur Logistik oder etwa zur Planung und Anwendung eines Modulbaukasten mit Rahmenvertrag; mal referiert von externen Experten oder aus unserer eigenen Büroerfahrung heraus.

Nach zehn durchgeführten Events ist es nun an der Zeit, nochmal all jene Fragen aus den verschiedenen Themengebieten zu klären, die immer wieder aufkommen oder deren Antworten bislang vielleicht zu kurz kamen. Dabei wiederholt Architektin Anne Kettenburg aus unserem Büro einige Grundlagen und Erkenntnisse aus dem Praxisalltag und fasst die wiederkehrenden, spezifischen Fragestellungen zusammen.


Online-Vortrag am 2. April 2025

Vergleich möglicher Projektabläufe beim Holzmodulbau

VgV und GU, GÜ oder TÜ? – viele Wege führen zum Ziel! Gerade bei der Holzsystembauweise, bei der die zeitlichen Abläufe mit der gewohnten Einteilung in die HOAI-Leistungsphasen nicht mehr passend erscheinen, lohnt ein detaillierter Blick in sinnvolle Projektabläufe. Ob mit VgV-Verfahren für die Planung und anschließender GU-Vergabe, ob mit der Entwicklung eines Rahmenvertrags oder der Zusammenarbeit mit einem Holzbauunternehmen als GÜ oder TÜ – der cleverste Ablauf kann nur individuell entschieden werden. Ab wann etwa kommt ein GU bestenfalls mit ins Spiel, wie viel gibt man ihm in der Planung vor, ist der Bauantrag vielleicht sogar Teil des GU-Pakets?

Anne Kettenburg von werk.um erläutert die verschiedenen Abläufe aus planerischer Sicht anhand im Büro realisierter Projekte.




Schneller, leiser, smarter
Baulogistik beim Holzmodul- und Holzelementbau

Die Holzbauweise bietet zahlreiche Vorteile, insbesondere für die Logistik. Sie ist flexibel und anpassungsfähig, auch bei schwierigen oder beengten Baustellen. Sie spart Bauzeit und wirkt dadurch kostensenkend. Außerdem ist sie verhältnismäßig leise und stört die Nachbarschaft nicht mit viel Baulärm. Doch was gibt es logistisch zu beachten, vor allem je nach gewähltem Vorfertigungsgrad der Bauteile? Welche Besonderheiten bringen Transport, Anlieferung und Montage einzelner Holzbauteile im Vergleich zu fertigen Raummodulen mit sich und wie unterscheidet sich folglich die Element- von der Modulbauweise hinsichtlich Baustellenlogistik?

Christian Roth, Bauingenieur, Projekt- und Bauleiter bei werk.um, berichtet über Abläufe, Anlieferungswege und Bauzeitverkürzungen, über Lärmemissionen, notwendige Lagerflächen, Baukosten oder auch Wettergefahren … – und über ein eigens entwickeltes Tool zur Bestimmung der je nach individuellen Gegebenheiten und Erfordernissen passendsten Holzbaukonstruktion.




Schnell und nachhaltig: Schulen aus dem Modulbaukasten
Hauptsache schnell!? Aber gerne auch nachhaltig und mit attraktiven, zeitgemäßen Lernlandschaften?

Schulneubauten, sei es als Interim oder auch dauerhaft, aus einem individuell entwickelten Modulbaukasten heraus in Holzbauweise zu errichten, erscheint eine sinnvolle Lösung – erst recht, wenn der Bedarf hoch ist, also mehrere Bauten notwendig sind und man über einen Rahmenvertrag ausschreibt. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg hat sich die Vorgehensweise bereits bewährt. Aufgrund des vereinfachten Planungsprozesses, d. h. der zeitlich optimierten Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie der seriellen Vorfertigung und des Verzichts auf komplexe Ausschreibungen, verkürzt sich die Bauzeit gegenüber konventionellen Gebäuden wesentlich.

Wir erläutern die Vorteile einer Rahmenvertragsausschreibung und ab wann sich ein Modulbaukasten sozusagen „rentiert“.




Poster Machbarkeitsstudien

Weiterdenken dank Machbarkeitsstudien
„Ich sehe was, was Du nicht siehst!“ Dieses Kinderspiel lässt sich auch auf unseren Erwachsenenalltag übertragen. Wir erkennen zwar ein Problem, doch zur Lösung fehlt manchmal eine übergeordnete Strategie – oder einfach die Zeit, alle Möglichkeiten und Konsequenzen zu durchdenken. Ähnlich ist es bei Entscheidungen von Planungsämtern zum Baubestand oder Neubaubedarf einer Gemeinde, wenn Angebot und Nachfrage auseinanderklaffen.

Der nächste, meist sinnvolle Schritt nach einer Bestandsaufnahme vorhandener Kapazitäten und Räumlichkeiten ist daher das Durchführen von Machbarkeitsstudien. Oft sind sie der Schlüssel für ein zielgerichtetes, erfolgsversprechendes weiteres Vorgehen.

Anne Kettenburg berichtet in diesem Onlinevortrag über einige von mittlerweile rund 40 durchgeführten Machbarkeitsstudien, die oft Basis für kommunale Entscheidungen und weitere Planungen waren.




Poster Gebäudetechnik

Modulbautaugliche Gebäudetechnik
Was den Technikstandard im Holzmodulbau insbesondere bei Schulen angeht, stellen sich zu Planungsbeginn die gleichen Fragen wie bei herkömmlichen Gebäuden: Mehr dämmen oder mehr und mit was heizen? Lowtech oder Hightech? Natürliche oder mechanische Lüftung?

Auch bei Modulbauten ist so ziemlich alles möglich, bis hin zum Passivhaus-Standard – wenngleich sich ebenso nicht alles als sinnvoll erweist. So etwa muss eine raumlufttechnische Anlage bei diesem Bautypus anders angegangen werden: In Verbindung mit dem Anspruch, sowohl bereits mit Technik vorgefertigte Module zu realisieren als auch diese später ab- und anderenorts problemlos wieder aufzubauen, empfiehlt sich z. B. eine dezentrale Lösung.

Anne Kettenburg erläutert anhand bereits realisierter Wanderschulen die Möglichkeiten modulbautauglicher Gebäudetechnik.

Zum Vortrag / Mitschnitt




Postkarte Schulen auf Wanderschaft

Schulen auf Wanderschaft
Ob von Frankfurt-Sindlingen nach Frankfurt-Fechenheim oder von Ober-Ramstadt über Weiterstadt ins hessische Münster: Wenn Gebäude in Holzbauweise, etwa für schulische Zwischennutzungen, umziehen, werden im wahrsten Sinne des Wortes Millionen verschoben. Zugleich gibt es kaum ein besseres Beispiel, Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz vorzuleben. Was ist jedoch bei Abbau, Umzug und Remontage von Holzmodulen oder Holzelementen zu beachten? Lässt sich flexibel auf räumliche Gegebenheiten am nächsten Einsatzort oder auf individuelle, gestalterische Wünsche der neuen Nutzer reagieren?

Zum Vortrag / Mitschnitt




After Work Vortrag

Drei Kurzvorträge – drei Blickwinkel:
Werkbericht nach Fertigstellung des Regino-Gymnasiums in Prüm

Prüm liegt idyllisch in der Eifel – so idyllisch, dass eine Fahrt dahin zwar lohnenswert, aber im Arbeitsalltag schwer unterzubringen ist. Daher informierten wir live – nach Fertigstellung des wiederverwendbaren und außergewöhnlichen Holzmodulgebäudes für das dortige Regino-Gymnasium – etwas zentraler über die Besonderheiten dieser mobilen Immobilie: Am Mittwoch, den 8. November, direkt in unseren zur Veranstaltungslocation umfunktionierten Büro-Besprechungsräumen. Mit dabei waren auch unser Planungspartner der Beratenden Ingenieure von bauart sowie Umsetzungsprofi SAINT-GOBAIN Brüggemann Holzbau, der sich als Generalunternehmer mit der ebenso professionellen Firma Baumgarten und der leistungsstarken Zimmerei Stark zur „ARGE BBS“ zusammenschloss.

> Zum PDF mit umfassenden Projektinformationen
> Zu den Impressionen vor Ort


Postkarte Brandschutz

Brandschutz bei Schulen in Holzbauweise
Um jüngste, pädagogische Konzepte wie etwa Lerncluster zu ermöglichen, sind heutige Bildungseinrichtungen gerne mit großzügigen, offenen und flexibel nutzbaren Lern- und Arbeitsbereichen ausgestattet. Um zugleich aber nachhaltige und gut umzunutzende Gebäude, etwa als Interimsgebäude, zu planen, sind im Holzbau clevere Brandschutzkonzepte erforderlich. Welche Möglichkeiten es gibt, erst recht unter der neuen, mit Anforderungen an die GK 4 und 5 ergänzten Muster-Holzbaurichtline, das erläuterte am 20. September 2023 Thorsten Kober, Ingenieur und Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz der bauart Konstruktions GmbH & Co. KG, Berlin.

Zum ganzen Vortrag / Mitschnitt



> Zum PDF der Vortrags-Folien


Postkarte Vergaberecht

Öffentliches Vergaberecht bei Holzmodulgebäuden

Das nach öffentlichem Vergaberecht geforderte Ausschreiben nach Gewerken steht im Widerspruch zur (Holz-) Modulbauweise, da beim seriellen Vorfertigen der Module fast alle Gewerke bei nur einem Ausführenden vereint sind. Doch eine rechtlich konforme, risikofreie Ausschreibung ist dennoch möglich – selbst wenn je nach Bundesland immer wieder andere Besonderheiten und Herausforderungen gelten. Wie, das erklärten am 13. Juni 2023 die Rechtsanwälte Harald Nickel und Prof. Wolfgang E. Trautner.

> Zur Audiodatei




Postkarte Mobile Holzmodulbauschule

Eine Schule mit fünf Leben – Mobile Holzmodulbauschule
Der am 17. Oktober 2022 stattgefundene Online-Werkbericht von Anne Kettenburg, Projektleiterin des Bauvorhabens, mit Live-Schaltung zur Baustelle zu Bauleiter Christian Roth, war inoffizieller oder vielmehr noch unbewusster Auftakt unserer werk.um-informiert-Reihe:
Durch das anschließende Interesse und den Informationsbedarf an mobilen, wiederverwendbaren Holzmodulbauten mitsamt Fragen zur Konstruktion, zur Vorgehensweise und zur rechtskonformen Ausschreibung, zur Firmenfindung etc. erkannten wir, wie sinnvoll es ist, unsere Erfahrungen weiterzugeben: Um die vielen guten Erfahrungen unserer Holzmodulbauprojekte zu teilen, möglichst viele Entscheidende zur Nachahmung anzuregen und so die Bauwelt wieder ein bisschen besser zu machen.